Interview mit den Gründerinnen von PERMETEX®

Die Schwestern Maren und Ellen Wölk gehören zu dem Gründerinnen-Trio von PERMETEX®. Ihr Unternehmen vertreibt eine weltweit einzigartige Textil-Technologie.

Permetex Gründerinnen, Maren und Ellen Wölk, Marili Werle

Wie kamen Sie auf die Idee insektenabweisende Textilien produzieren zu lassen?

Maren Wölk: Wer wie ich eine Tochter hat, die allergisch auf unterschiedliche Insektenstiche reagiert, ist automatisch für das Thema sensibilisiert. Mückenabweisende Sprays und Ähnliches immer wieder auf die empfndliche Haut meiner Kinder zu sprühen, kam für mich nicht länger in Frage. Ein insektenabweisender Stoff war für mich deshalb eine gute Alternative.

Und das gab Ihnen den Anstoß zur Geschäftsidee von PERMETEX®?

Maren Wölk: Nicht ausschließlich. Aber es hat mich defnitiv dazu angestoßen ein Interesse für das Thema aufzubringen und herauszufinden, welche neuen Innovationen es auf dem Gebiet Insektenschutz gibt.
Ellen Wölk: Da wir durch unseren Beruf immer schon viel gereist sind, kam auch ich wiederholt in Situationen, bei denen ich dachte, wieso lassen sich solche unangenehmen Vorfälle heutzutage mit allen unseren modernen Methoden nicht verhindern?

Wie zum Beispiel?

Ellen Wölk: Beispielsweise haben sich meine Kollegen auf Geschäftsreise in einem Hotel Bettwanzen geholt. Starker Juckreiz war dabei das kleinste Übel. Wegen der heftigen Symptome waren wir gezwungen den Notarzt zu rufen. Da hört der Spaß dann doch irgendwie auf. Zuhause fingen wir an zu dem Thema zu forschen und stießen auf eine noch recht junge und einzigartige Technologie, die eine dauerhafte Schutzfunktion umfasst. Auf dem Markt war diese Innovation allerdings noch nicht vertreten und so sind wir heute die ersten und weltweit einzigen, die insektenabweisende Stoffe in einer so hochwertigen Qualität vertreiben.

Müssen wir uns denn mehr schützen als in den Jahren zuvor?

Ellen Wölk: Ja, das müssen wir. Denn es werden immer mehr Krankheiten durch Insekten übertragen. Die Brutgebiete von Insekten verlagern sich in Bereiche, in denen sie vorher gar nicht aufgetaucht sind. Beispielsweise die Zecke, die immer mehr von Süddeutschland nach Norddeutschland wandert. Sogar Buschmoskitos, die wir sonst eher aus fernen Ländern kannten, fangen an sich hier wohl zu fühlen. Ja, das müssen wir. Denn es werden immer mehr Krankheiten durch Insekten übertragen. Die Brutgebiete von Insekten verlagern sich in Bereiche, in denen sie vorher gar nicht aufgetaucht sind. Beispielsweise die Zecke, die immer mehr von Süddeutschland nach Norddeutschland wandert. Sogar Buschmoskitos, die wir sonst eher aus fernen Ländern kannten, fangen an sich hier wohl zu fühlen.

Woran liegt das?

Maren Wölk: Zum einen steigen die Temperaturen durch den Klimawandel auch in unseren Gefilden und bieten so Mücken und anderen fremdartigen Insekten ideale Temperaturen zum Brüten. Durch Fernhandel und internationales Reisen finden sie ihren Weg nach Europa – wie die Bettwanze, die hierzulande eigentlich schon so gut wie ausgestorben war und erst durch Fernreisende wieder eingeschleppt wurde.

Also müssen wir uns im Ausland besonders vorsehen?

Maren Wölk: Nicht nur! Es reicht schon im falschen Flieger zu sitzen und schon kann man sich die Tierchen einfangen. Die Aufklärung diesbezüglich fällt leider auch in Deutschland noch ziemlich dünn aus.

Inwiefern?

Ellen Wölk: Nun, wenn plötzlich das ganze Haus mit Bettwanzen infiziert ist, hat das gemeinhin nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Vielleicht hat man auf Geschäftsreise in einem Hotel übernachtet, dass die Plage nicht in Griff bekommen hat. Das kann in Paris oder Berlin genauso wie New York oder Mexiko City passieren – Bettwanzen zählen nicht die Sterne eines Hotels.

Vergleichen wir PERMETEX® Produkte mit Insekten-abwehrenden Sprays – fällt die Konzentration von Insektiziden geringer oder hochdosierter aus?

Maren Wölk: In jedem Fall geringer. Der Anteil der Biozide bei Sprays und imprägnierten Produkten im direkten Hautkontakt ist deutlich höher als bei PERMETEX® Produkten.

PERMETEX® kann also nicht der Gesundheit von Verbrauchern schaden?

Ellen Wölk: Ganz klar: Nein, PERMETEX® kann der Gesundheit von Verbrauchen nicht schaden. Trotzdem liegt die Entscheidung da natürlich in erster Linie beim Kunden. Er sollte sich fragen – was ist das größere Risiko für mich? Dass ich von Bettwanzen zerstochen werde oder mir eine Zecke einfange – oder dass ich auf einem Laken schlafe, in dem ein geringer Anteil von Permethrin eingearbeitet ist.
Maren Wölk: Wir können an dieser Stelle nur Vertrauen aufbauen und das tun wir zum Beispiel mit absoluter Transparenz auf der Unternehmensseite. Sämtliche Fragen zu dem Thema beantworten wir übrigens auch gerne am Telefon oder per Mail.